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Cello spielen mit behinderten Schülern
Aktives Musizieren wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung des heranwachsenden Kindes aus: Sowohl der emotionale als auch der kognitive, der sensomotorische und der soziale Bereich werden angesprochen, sensibilisiert und stabilisiert. Im Mittelpunkt des Unterrichtes stehen immer das behinderte Kind mit seinen Fähigkeiten, d.h. die Spieltechnik richtet sich nach dem Entwicklungsstand des Kindes und wird in sehr kleinen Teilschritten behutsam erweitert und differenziert.
Warum Cello?
Wie ist der Unterricht aufgebaut?
Die für das Streichen der Saiten notwendigen Bewegungen und die Unabhängigkeit zwischen beiden Händen werden immer wieder unabhängig vom Cello in einer Art Cellogymnastik trainiert und verfeinert.
Auch die rhythmischen Elemente werden zunächst ohne Cello geübt und entsprechende Streichbewegungen, durch rhythmisches Sprechen unterstützt, in der Luft ausgeführt.
Die vier Saiten auf dem Cello sind mit vier unterschiedlichen Farbsignalen versehen, die den farbig gemalten Noten auf dem Papier entsprechen.
Lehrerin: Gerlinde Gunkel-Harter