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Violoncello

Cello spielen mit behinderten Schülern

Aktives Musizieren wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung des heranwachsenden Kindes aus: Sowohl der emotionale als auch der kognitive, der sensomotorische und der soziale Bereich werden angesprochen, sensibilisiert und stabilisiert. Im Mittelpunkt des Unterrichtes stehen immer das behinderte Kind mit seinen Fähigkeiten, d.h. die Spieltechnik richtet sich nach dem Entwicklungsstand des Kindes und wird in sehr kleinen Teilschritten behutsam erweitert und differenziert.

Warum Cello?

  • Das Timbre dieses Instrumentes ist der menschlichen Stimme aufgrund seiner angenehmen Mittellage sehr nah.
  • Das Cello ist zudem ein Instrument mit großer Klangfülle und liegt dem Spieler sozusagen "im Arm".
  • Aufgrund des engen Kontaktes zwischen Instrument und Spieler durchlaufen die Schwingungen und Vibrationen des Cellos beim Anstreichen der Saiten den ganzen Körper. Diese Wirkung können die behinderten Kinder selbst erzeugen und spüren. Die Freude daran, daß sie den Klang durch ihre Bogenführung selbst beeinflussen können, stärkt wiederum ihr Selbstvertrauen.

Wie ist der Unterricht aufgebaut?

Die für das Streichen der Saiten notwendigen Bewegungen und die Unabhängigkeit zwischen beiden Händen werden immer wieder unabhängig vom Cello in einer Art Cellogymnastik trainiert und verfeinert.

Auch die rhythmischen Elemente werden zunächst ohne Cello geübt und entsprechende Streichbewegungen, durch rhythmisches Sprechen unterstützt, in der Luft ausgeführt.

Die vier Saiten auf dem Cello sind mit vier unterschiedlichen Farbsignalen versehen, die den farbig gemalten Noten auf dem Papier entsprechen.

Lehrerin: Gerlinde Gunkel-Harter