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13. Juni 2015 -WINDPHONICS überzeugen mit einer starken Leistung

Auch 2015 erfreute das Junge Sinfonische Blasorchester der Region Rottweil WINDPHONICS das Rottweiler Publikum durch ein gelungenes Abschlusskonzert der diesjährigen Arbeitsphase und riss das Publikum zu "Standing Ovations" am Ende der Darbietungen hin.

Die Rezension des SCHWARZWÄLDER BOTEN lobte das Konzert als "Hörgenuss von überaus hoher Güte".

Herbstkonzert der Ensembles am 20.10.2012

Musikschulensembles überzeugen

Großartige Resultate ihrer Vokal- und Bläserarbeit konnten die Ensembles der Musikschule Rottweil am vergangenen Samstag im Festsaal des Rottweiler Vinzenz von Paul Hospital präsentieren. Knapp hundert junge Musikerinnen und Musiker präsentieren in einem rund einstündigen Herbstkonzert ein abwechslungsreiches, buntgemischtes  Programm. Der Singkreis unter der Leitung von Birgit Wagner-Ruh begrüßte den vollbesetzten Festsaal mit „Guten Abend, liebe Gäste“ aus „Väter der Klamotte“ und sorgte mit insgesamt drei launigen intonationssicher und auswendig vorgetragenen Liedern für eine frische und temperamentvollen Eröffnung. Die zum großen Teil noch sehr jungen Mitglieder des darauf folgenden  Blockflötenensembles boten gemeinsam mit Blockflötenlehrerin Katrin Lorenz einen Deutscher Tanz von  August Nörmiger  blitzsauber und mit großer Sicherheit dar. Die verschiedenste Klangfarben der Orchesterblasinstrumente stellten das Trompetenquartett (Leitung: Arne Brall), ein zehnköpfiges Hornensemble (Leitung: Debra Crane), ein Querflötensextetett (Leitung: Irena Soloducha), sowie ein Saxofon- und Klarinettensextett (Leitung: Marion Suchy) vor. Der musikalische Bogen der durchweg sehr sauber einstudierten und mit großer Spielfreude vorgetragenen Werke reichte vom Barock bis zum Ragtime. Mit der „White River Overture“  Steve Hodges und  „Swing Low Sweet Clarinets“ von  John Edmonson steuert der Bläserspielkreis unter Debra Crane zwei amerikanische Werke bei. Für das gemeinsamen großen Finale füllten die jungen Bläser schließlich die Bühne des Festsaals bis auf den letzten Zentimeter, um sich mit einem Menuett von Joseph Haydn zu verabschieden.

Das begeisterte Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem, herzlichem Applaus und entließ die jungen Musiker nicht ohne Zugabe.

Konzert der Windphonics am Samstag, 12. Juni 2010, 20.00 Uhr in der Stadthalle Rottweil

Intensiv wurde in den Pfingstferien im Musikpavillon der Konrad-Witz-Schule geprobt

Windphonics begeistert gefeiert
Standing Ovations am Ende und das mit gutem Recht: Im fünften Jahr seines Bestehens hat „Windphonics“, das sinfonische Jugendblasorchester der Region, mit einem fulminanten Konzert wieder einmal unter Beweis gestellt, dass es durchaus den Vergleich mit den Spitzenorchestern dieses Genres nicht zu scheuen braucht. Dabei darf in Erinnerung gerufen werden, dass Windphonics ein Projektorchester der Rottweiler Musikschule ist, das zwar über einen Stamm an bewährten jungen Musikerinnen und Musiker verfügt, aber auch einer gewissen Fluktuation unterworfen ist. Dessen ungeachtet gelingt es Windphonics, das künstlerische Niveau von Jahr zu Jahr zu steigern. Sein guter Ruf reicht schon jetzt weit über die Grenzen der Region. Auf Konzertreisen nach Italien und China wurden sie gefeiert und eine Einladung zu einer Begegnung mit brasilianischen Jugendorchestern liegt auf dem Tisch.

Was ist das nun das Rezept dieses Erfolgs? Es sind 60 begabte, hoch motivierte und leistungsbereite Bläser aus der Musikschule, aus Vereinen und von den umliegenden Musikhochschulen, die die Pfingstferien nutzen, um in mühevoller und akribischer Arbeit ein neues Programm einzustudieren. Sie zeichnen sich durch konzentrierte Ernsthaftigkeit aus ebenso wie durch Leichtigkeit und Begeisterung. Sie besitzen Entdeckungsfreude und lassen sich auf Neues ein. Sie haben in Robert Kopf einen wahren, geduldigen, aber auch „gnadenlos“ fordernden Orchesterpädagogen als Dirigenten, dem sie bereitwillig bis an die Grenzen der physischen Belastbarkeit folgen. Sie ringen um die rechte Dynamik, Phrasierung und Artikulation. Sie legen in den Proben sozusagen jeden Ton auf die Waagschale. So durften sich an diesem Abend die aufmerksamen Zuhörer in der fast gefüllten neuen Stadthalle an dem Reichtum an Klangfarben, an einer ausgeprägten rhythmischen Präzision und an der Lust des Orchesters erfreuen, den anspruchsvollen Partituren unerhörte, gewöhnlich gern überspielte Details zu entlocken. Jedes Stück wurde zu einer spannenden Reise in die Welt der Musik.

Das Programm – ein Wechselbad der Stile und der Emotionen. Die pathetisch-festliche Eröffnung mit dem „Festlichen Marsch“ von Antonin Dvorak und „Golden Jubilee“ von Alfred Reed, letzteres mit perlenden Holzbläsergirlanden und schönen Soli von Trompete, Saxofon und Klarinette. Dann ein Bravourstück für die Hörner, die „American Overture“ von Joseph Willcox Jenkins, deren mit großer Geste eröffnender Oktavsprung selten so präzise zu hören ist. Und noch vor der Pause das Highlight des Abends, „Cloudburst“ aus der Feder des amerikanischen Chor-Spezialisten Eric Whitacre. Die Noten enthalten Kompositionselemente der neuen Musik, die Bläser müssen auch mal singen, flüstern oder mit den Fingern schnippen, um zusammen mit dem Schlagwerk im Foyer eine wahrhaft beeindruckende Illusion eines Gewitterregens mit Blitz und Donner zu erzeugen.

Nach der Pause standen dann Coplands „Fanfare For The Common Men“, eine sehr klare, durchsichtige, deshalb auch heikle Komposition für Blechbläser und Schlagwerk, ein Pop-Medley von Blood, Sweat and Tears mit druckvollem Bigband-Sound sowie der durch den Bassisten Jaco Pastorius berühmt gewordene Funk-Klassiker „The Chicken“ auf dem Programm. Und nicht zuletzt glänzten die Holzbläser in dem virtuosen und filigranen Figurenwerk bei „Molly On The Shore“ von Percy Aldridge Grainger mit disziplinierter Spielfreude und einmal mehr genoss man im abschließenden Ungarischen Marsch aus „Faust’s Verdammnis“ von Hector Berlioz das ausgewogene und warme Timbre der Blechbläser. Wie gesagt: Standing Ovations am Ende und drei Zugaben für das Versprechen, dass man sich im nächsten Jahr wieder sieht und hört.

Michael Bayer

Wir bedanken uns herzlich bei unseren diesjährigen Hauptsponsoren, der Anwaltskanzlei Hirt + Teufel und der Kreissparkasse Rottweil für ihre großzügige Unterstützung!